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Beispiele Geotechnik

Beispiele Geotechnik Das Radargramm zeigt einen Gleisabschnitt zwischen km 1,300 und km 1,900 (horizontale Achse). Die rechte vertikale Achse ist Massstab für die Tiefe in Metern unter Oberkante (OK) Schwelle, die linke vertikale Achse für die Laufzeit des Radarsignals in Nanosekunden.

Auf dem Streckenabschnitt wurde der Gleisschotter bis zu einer Tiefe von ca. 0,5 m unter OK Schwelle erneuert (hellgraue Schicht). Darunter ist ein Bereich mit altem Schotter deutlich erkennbar (dunkelgraue Schicht). Im Übergangsbereich zwischen Schotterbettung und Untergrund sind deutliche Setzungen zwischen km 1,460 und km 1,570 sichtbar, die bei km 1,550 bis fast 1 m unter Schwellenoberkante reichen. Das weist auf unzureichende Tragfähigkeit des sandigen Untergrundes (gelbe Schicht) hin. Die Sandschicht wird von einer Tonschicht unterlagert. Zwischen km 1,600 und km 1,900 steigt die Tonschicht bis fast zur Schotterbettung an. Sie ist im Radargramm deutlich erkennbar und kann bis zu einer Tiefe von ca. 3 m unter Schwellenoberkante eindeutig verfolgt werden. Für den Bereich mit hoch anstehendem Ton ist eine gut funktionierende Drainage erforderlich, da sonst Wasser im Gleis verbleibt und dadurch die Gleislage beeinträchtigt wird.

Auf dem Radargramm sind Bahnübergänge bei km 1,370 sowie bei km 1,870 erkennbar. Bei km 1,550 sowie km 1,740 wurden Bohrungen abgeteuft. In beiden Fällen wurde Grundwasser bei 1,2 m unter Schwellenoberkante angetroffen.

 
     
 
 
     
 

Beispiele Geotechnik Das Radargramm zeigt einen Gleisabschnitt zwischen km 11,100 und km 11,700.

Der Gleisschotter ist bis zu einer Tiefe von ca. 0,3 m unter Schwellenoberkante erneuert worden (hellgraue Schicht). Darunter befindet sich ein Bereich mit altem Schotter (dunkelgraue Schicht). Im Übergangsbereich zwischen Schotterbettung und Untergrund sind Setzungen deutlich sichtbar. Im Untergrund ist der Übergang zwischen Sand und Ton bzw. Torf bis zu einer Tiefe von ca. 2,5 m zu erkennen.

 
     
 
 
     
 

Beispiele Geotechnik Das Radargramm zeigt einen Gleisabschnitt zwischen km 70,700 und km 71,400. Die überwiegend saubere Schotterbettung (hellgraue Schicht) ist eben und regelmäßig ausgebildet, was auf eine gute Tragfähigkeit des Gleises schließen lässt. Unterhalb der Schotterbettung befindet sich eine mäßig gewellte Zwischenschicht aus Sand. Der Untergrund besteht gemäß der Bohraufschlüsse bei km 70,740, km 71,020 sowie km 71,320 aus Feinsand.

Im Bereich der Unterkante der Schotterbettung ist etwas erhöhte Feuchtigkeit feststellbar. Bei km 70,815 sowie km 71,025 sind Bahnübergänge zu erkennen.